So,
am Montag war ich auf der Linux-Installationsparty unseres Fachbereiches Informatik.
Dort waren viele, viele sehr hilfsbereite Leute, die richtig Ahnung von Linux hatten und sich bereitwillig meiner unqualifizierten Anfängerfragen annahmen. Glücklicherweise war einer von Ihnen sogar Suporter bei ubuntuusers.de, und hatte so auch tatsächlich Ahnung von der von mir verwendeten (aber leider nicht sehr verbreiteten) Distribution.
Zunächst bekam ich etwas Angst, weil vorne an der Tafel ein großes rotes “RTFM” stand, und ich die Ubuntu-Dokumentation natürlich nicht mal angerührt hatte
Aber das sollte kein Problem darstellen, vermutlich steht dieses Akronym in jedem Informatik-Hörsaal dieser Welt an der Tafel.
Nunja, auf jeden Fall installierte ich unter fachkundiger Aufsicht jede Menge netter Software auf meinem Ubuntu-Linux.
Hatte ich vorher zwar ein schönes Linux, mit dem ich aber nicht viel anfangen konnte, besitze ich nun ein schnell und stabil laufendes Sysrem, mit dem ich (fast) alles machen kann, wie mit Windows. Tatsächlich vermisse ich Windows derzeit fast gar nicht.
Und wenn mehr Spiele für Linux erschienen (ID-Software ist da seeeehr vorbildlich), würde ich Windows vermutlich komplett runterschmeißen.
Gegen 02:30 Nachts war ich dann auch soweit fertig, und ging nach Haus. Teile der Orgacrew waren mäßig betrunken und wollten sich noch den Rest geben. Ein völlig verständlicher (und nach meiner Meinung auch vollkommen verdienter) Drang, also schleppte ich meinen Rechner über spiegelglatte Gehwege zurück zum Wohnheim und spielte noch bis ca. 04:00 an meinem Linux rum
Gestern hab ich dann noch etwas Feintuning betrieben und bin wirklich zufrieden.
Einzig Thunderbird macht noch etwas Ärger: Ich habe mir eine kleine FAT32-Partition eingerichtet, damit Thunderbird sowohl unter Linux als auch unter Windows an die gleichen Daten kommt (und ich sowohl unter Windowas als auch unter Linux an meine emails komme).
Leider merkt sich Thunderbird unter Linux die eingerichteten Profile nicht, so daß ich ihm bei jedem Neustart erklären muß, auf welchen Ordner er zugreifen muß. Das ist nicht lebensbedrohend schlimm, aber dennoch nervig.
Ich könnte zwar auf (das sehr gute!) Evulution ausweichen, das zum Ubuntu-Softwarepaket gehört, aber ich will ja auch unter Windows an meine emails kommen…
Na ja, das bekomme ich sicher auch noch hin. Ich bin derzeit hellauf zufrieden und freunde mich von Tag zu Tag mehr mit Linux an.
Hier nun eine Impression meines aktuellen Desktops:

Die Ubuntu-Homepage:
http://www.ubuntulinux.org
Die grandiose, deusche Ubuntu-Supportpage:
http://www.ubuntuusers.de
Die Homepage der LIP:
http://lip.fh-schmalkalden.de